Ichinomiya der Provinz Awa, Ōasahiko Jinja: Eine Brücke der Freundschaft, die von deutschen Soldaten geknüpft wurde, und ein mystischer Hain, der vom antiken „Hanf“ geleitet wird.

Der Oasahiko-jinja-Schrein (Oasahiko Jinja), der in Naruto City, Präfektur Tokushima, liegt, ist ein Ichinomiya (höchster Schrein) der Provinz Awa, der seit alters her unter dem liebevollen Namen „Owasa-san“ bekannt ist. Auf seinem weitläufigen Gelände koexistieren eine mysteriöse Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht, und herzerwärmende Episoden, die in der turbulenten Ära des Ersten Weltkriegs entstanden sind.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen detailliert die Legenden und Hintergrundgeschichten vor, die sich um diesen jinja ranken, sowie Pilgerinformationen, die für Anime-Fans ein Muss sind.

Grundlegende Informationen

Ort: Hirozuka 13, Bando, Oasa-cho, Naruto City, Präfektur Tokushima
Haupt-kami: Oasahiko-okami (Oasahiko-okami), Sarutahiko-okami (Sarutahiko-okami)
Segen: Schutz vor Unglück, Abwendung von Bösem, Verkehrssicherheit, Geschäftserfolg

1. Antikes Mysterium: Der Awa-Inbe-Klan und die Legende des „Hanfs“

Das „Oasa“ im Namen des jinja leitet sich vom Hanf ab, der einst vom alten Klan der Awa-Inbe (Awa Inbe), der dieses Land kultivierte, angebaut wurde.

Der Legende nach kam in der Zeit von Kaiser Jinmu der Vorfahr des Inbe-Klans, Amenotomi-no-mikoto (Amenotomi-no-mikoto), nach Awa, kultivierte Hanf und Kozo (Papiermaulbeerbaum) und legte so den Grundstein für die Industrie. Der Oasahiko-jinja-Schrein wurde als Schutz-kami für diese Unternehmungen verehrt.

Hintergrund: Tiefe Verbindung zum Kaiserhaus

Der Awa-Inbe-Klan ist eine Familie, die über Generationen hinweg das Hanfgewebe „Aratae“ (Aratae) für das „Daijosai“ (Daijosai), eine wichtige Krönungszeremonie des Kaisers, bereitgestellt hat. Diese Tradition wird bis heute fortgesetzt, und der Oasahiko-jinja-Schrein ist ein äußerst prestigeträchtiger Ort, an dem man die Wurzeln der japanischen Rituale berühren kann.

2. Bewegende Episode: Die „Brücke der Freundschaft“, hinterlassen von deutschen Soldaten

Wenn man weiter ins Innere des Geländes vordringt, entdeckt man die „Deutschlandbrücke“ und die „Megane-bashi“ (Brillenbrücke), ungewöhnliche steinerne Bogenbrücken für einen japanischen jinja. Dahinter steckt eine herzerwärmende Geschichte aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

Damals befand sich in der Nähe des jinja das Kriegsgefangenenlager Bando (Bando Furyo Shuyojo), in dem etwa 1.000 deutsche Soldaten untergebracht waren. In diesem Lager wurden die Gefangenen jedoch human behandelt, und es gab einen regen Austausch mit der lokalen Bevölkerung.

Als Zeichen ihrer Dankbarkeit für die herzliche Aufnahme durch die Einheimischen nutzten die deutschen Soldaten die damals modernste Bautechnik, um diese Steinbrücken zu errichten.

Wissenswertes: Ort der Erstaufführung von Beethovens Neunter Symphonie in Japan

Das Kriegsgefangenenlager Bando ist auch als der Ort bekannt, an dem Beethovens „Symphonie Nr. 9“ (Die Neunte) zum ersten Mal in Japan vollständig aufgeführt wurde. Wenn Sie den jinja besuchen, stellen Sie sich vor, wie die deutschen Soldaten damals diese Landschaft betrachteten.

3. Überwältigende Lebenskraft: Der 1000 Jahre alte Kampferbaum

Der heilige Kampferbaum (Okusu), der direkt neben der Gebetshalle (Haiden) aufragt, soll über 1.000 Jahre alt sein. Sein Stammumfang beträgt etwa 8,3 Meter, und seine überwältigende Präsenz macht ihn zu einem wahren Kraftort.

Es gibt auch die Legende, dass der als Beisatz-kami des jinja verehrte Sarutahiko-okami (Sarutahiko-okami) in diesem Kampferbaum residiert. Viele Besucher kommen, um etwas von seiner Lebenskraft zu empfangen.

4. Informationen zur Pilgerreise: Die Kulisse des Anime „Ohenro.“

Der Oasahiko-jinja-Schrein erscheint in „Ohenro. – Hachijuhachi Hoki -„, einem Werk des in der Präfektur Tokushima ansässigen Anime-Studios „ufotable“.

Diese Serie ist ein Reise-Anime, der sich um die Shikoku-Pilgerreise (Shikoku Henro) dreht und reale Landschaften wunderschön darstellt. Da der Oasahiko-jinja-Schrein direkt neben dem Ryozenji-Tempel, dem ersten Tempel der 88 Tempel des Shikoku-Pilgerwegs, liegt, wurde er als wichtiger Ort zur Gebet um Sicherheit auf der Pilgerreise vorgestellt.

Obwohl Naruto City selbst den Fans als Ursprung des Titels des Anime „NARUTO“ und des Lieblingsgerichts des Protagonisten, „Narutomaki“ (eine Art Fischkuchen), bekannt ist, strahlt dieser jinja selbst eine feierliche Atmosphäre als Ort der spirituellen Praxis aus, der sich auf den heiligen Berg Oasa-yama (Oasayama) stützt und somit eine Ernsthaftigkeit vermittelt, die mit der Welt der Werke übereinstimmt.

Der Oasahiko-jinja-Schrein ist ein Ort, an dem sich viele Geschichten übereinanderlegen, von antiken Mythen bis hin zu moderner internationaler Interaktion.

Wenn Sie Tokushima besuchen, statten Sie diesem „Hain der Freundschaft und Tradition“ unbedingt einen Besuch ab und erleben Sie seine tiefe Geschichte hautnah.

Weiterführende Links und Referenzen

[1] ドイツ橋とめがね橋:大正年間ドイツ人俘虜が築造した石造アーチ橋(徳島県鳴門市)|土木ウォッチング
URL: https://www.doboku-watching.com/index.php?Kiji_Detail&kijiId=1846
[2] 「忌部」とは – 一般社団法人 忌部文化研究所
URL: https://www.awainbe.jp/inbebunka/inbe/
[3] 大麻比古神社 弐【徳島県】〜闇の中にある光 ドイツと日本の架け橋〜|Tomo – Tomarigi
URL: https://note.com/tomo2150/n/n14d9d8d87d54
[4] 313.徳島県鳴門市の大麻比古神社(おおあさひこじんじゃ)と忌部氏 – シン・ニホンシ
URL: https://shinnihon.hatenablog.com/entry/2024/01/04/002508
[5] 大麻比古神社 (鳴門市)
URL: https://genbu.net/data/awa2/ooasahiko_title.htm
[6] 池田匡志 – Wikipedia
URL: https://ja.wikipedia.org/wiki/%E6%B1%A0%E7%94%B0%E5%8C%A1%E5%BF%97
[7] 徳島屈指のパワースポット・大麻比古神社の見どころ5選 – skyticket 観光ガイド
URL: https://skyticket.jp/guide/412403/
[8] Q&A – 大麻比古神社
URL: https://www.ooasahikojinja.jp/qa/
[9] Attention Required! | Cloudflare
URL: https://www.shiseki-chikei.com/%E5%85%A8%E5%9B%BD%E4%B8%80%E3%81%AE%E5%AE%AE/%E5%A4%A7%E9%BA%BB%E6%AF%94%E5%8F%B0%E7%A5%9E%E7%A4%BE-%E5%BE%B3%E5%B3%B6%E7%9C%8C/
[10] ドイツ橋(県指定史跡)|レキシルとくしま
URL: https://www.pref.tokushima.lg.jp/sp/rekishiru/remains/5023235/
[11]
URL: https://doboku7.sakura.ne.jp/kikou/dobokukikou22.pdf

Von ando