Das Ishikaha Jinja, umgeben vom blauen Meer der Insel Sesoko – eine Geschichte der Umsiedlung des gesamten Dorfes und das Geheimnis von Takisan, dem Wald der kami.

Nachdem man die Sesoko-Ohashi-Brücke in Motobu, Präfektur Okinawa, überquert und die Insel mit dem schönen Meer im Blick betreten hat, findet man einen ruhigen, friedlichen Ort, fernab vom Trubel der Touristenattraktionen. Diesmal stellen wir Ihnen den Ishikaba Jinja (Ishikaba-Jinja) vor, der sich versteckt auf der Ostseite der Insel Sesoko befindet.

Basic Information
Standort: 2261 Sesoko, Motobu-cho, Kunigami-gun, Präfektur Okinawa
Anreise: Etwa 2 Minuten mit dem Auto nach dem Überqueren der Sesoko-Ohashi-Brücke. Der Eingang ist schwer zu finden, daher ist es ratsam, nach dem roten Torii-Tor Ausschau zu halten.
Haupt-kami: Niidukuruhinukan (Niidukuruhinukan)
Alternativer Name: Utaki Takisan (Utaki Takisan)

Hat das ganze Dorf das Meer überquert? Die verborgene Geschichte des Ishikaba Jinja
Das größte Merkmal dieses jinja ist seine Entstehungsgeschichte. Der Name „Ishikaba“ war ursprünglich der Name eines Dorfes, das sich auf der gegenüberliegenden Seite der Insel Sesoko, in der Nähe von „Kenken“ auf der Hauptinsel Okinawa, befand.

Im Jahr 1736 wurden die Bewohner des Dorfes Ishikaba aufgrund der Forstpolitik (Neuordnung der Bergdörfer) des Politikers Sai On aus der Zeit des Ryukyu-Königreichs zwangsweise auf die Insel Sesoko umgesiedelt. Als die Dorfbewohner ihre vertraute Heimat verließen, errichteten sie einen neuen Gebetsort auf der Insel Sesoko, ihrem neuen Zuhause, damit sie ihre Schutz-kami nicht vergessen würden. Dies war der Beginn des Ishikaba Jinja.

Mysterium und Hintergrund: Der „Utoushi“-Ort für die ferne Verehrung der Heimat
Das Gebiet, in dem sich der Ishikaba Jinja befindet, ist ein kleiner, erhöhter Wald, der lokal als „Takisan“ bezeichnet wird und ein Utaki ist. Hier sind noch heute der „Kami-Asagi“, ein traditioneller sakraler Raum Okinawas, und der „Niidukuru“, der die Quelle des Dorfes verehrt, sorgfältig erhalten geblieben.

Eine interessante Anekdote, die hier überliefert wird, besagt, dass dieser Utaki die Rolle eines „Utoushi“ (Utoushi) erfüllt. Ein „Utoushi“ ist ein Ort, von dem aus man weit entfernte heilige Stätten verehrt. Die Menschen von Ishikaba haben von diesem Wald aus zum ehemaligen Dorf Ishikaba auf der anderen Seite des Meeres gebetet.

Auf der Insel Sesoko existiert auch eine traurige Legende über eine Noro (Priesterin). Die Geschichte erzählt von einer Noro, die einst von Seeleuten, die die Insel besuchten, angegriffen wurde, ein Schiff verfluchte und zum Kentern brachte und sich dann selbst das Leben nahm. Obwohl dies keine Legende des Ishikaba Jinja selbst ist, zeigt es, dass die gesamte Insel ein Ort ist, der von starker spiritueller Kraft (Kamichui) erfüllt ist.

Pilgerinformationen: Schauplatz des Anime „Shiroi Suna no Aquatope“
Die Insel Sesoko ist auch als Pilgerstätte für den beliebten Anime „Shiroi Suna no Aquatope“ bekannt, der auf Okinawa spielt.

In der Serie erscheinen zahlreiche Landschaften rund um die Insel Sesoko als Schauplätze, in denen die Protagonisten spazieren gehen, und als Vorlage für die wunderschöne Küstenlinie. Insbesondere die „Sesoko-Ohashi-Brücke“ und der „Anchi-hama-Strand“, die sich in der Nähe des jinja befinden, sind ikonische Orte, die Fans unbedingt einmal besuchen sollten. Der Ishikaba Jinja selbst ist ein ruhiger Gebetsort, aber um die in dem Anime dargestellte „Spiritualität Okinawas und die Ehrfurcht vor der Natur“ zu spüren, gibt es keinen besseren Ort.

Hinweise für den Besuch
Der Ishikaba Jinja ist auch heute noch ein äußerst heiliger Ort für die Anwohner. Im Gegensatz zu touristisch erschlossenen jinja hat er einen starken Charakter als Utaki. Bitte beachten Sie beim Besuch die folgenden Punkte:
Betreten Sie nicht unüberlegt tiefer gelegene Bereiche des Waldes.
Seien Sie leise, machen Sie keinen Lärm und zeigen Sie Respekt beim Beten.
Seien Sie rücksichtsvoll, um Zeremonien nicht zu stören, falls diese stattfinden.

Der Wald „Takisan“, der sich hinter dem roten Torii-Tor erstreckt. Dort leben noch immer die Erinnerungen der Menschen, die ihre Heimat vermissen, und der Atem der alten kami, die die Insel weiterhin schützen.

Verwandte Links und Referenzen
1. SHIMAOMOI | Sesoko-Insel | Präfektur Okinawa | Kyushu/Okinawa-Gebiet
2. Ishikaba Jinja – Wikipedia
3. Itchafa no Kami-Asagi und der von Tukeewatai verehrte Utaki @ Motobu-cho „Ishikaba Niidukuruhinukan / Ishikaba no Utaki / Anchi Utaki“ | Acchar Acchar @ Okinawa Power Spot – Rakuten Blog
4. https://www.town.motobu.okinawa.jp/doc/2023111300027/filecontents/HP.pdf
5. Geschichte der Insel | Sesoko-Bezirk Büro auf der Insel Sesoko | Geschichts-, Natur- und Lebensinformationsseite
6. [Heilige Pilgerreise] Liste der Anime-Werke, die in der Präfektur Okinawa spielen! Alphabetisch nach Namen und Region | Heilige Pilgerreise Gilde
7. Erkundung der als Geisterorte der Insel Sesoko bekannten und gerüchteten Orte
8. https://okimu.jp/sp/userfiles/files/page/museum/issue/report/5-2.pdf
9. https://okimu.jp/sp/userfiles/files/page/museum/issue/report/5-5.pdf

Von ando