Der Frühling kommt nach Harima mit „Sōsa no Yakujin-san“! Die Legende des rettenden Riesenschweins und das mystische Große Fest zur Abwendung von Unglück.

Die Sōsa Yakujin Hachiman Jinja befindet sich eingebettet in der idyllischen ländlichen Landschaft von Kakogawa in der Präfektur Hyōgo. Von den Einheimischen wird sie liebevoll „Sōsa no Yakujin-san“ genannt, doch tatsächlich ist dieser Ort einer der mächtigsten und bekanntesten „Power Spots“ zur Abwehr von Unglück in der Region Harima, der jährlich Hunderttausende von Pilgern und Besuchern aus ganz Japan anzieht.

Dieses Mal stellen wir Ihnen erstaunliche Legenden, die mit diesem Jinja (Shinto-Schrein) verbunden sind, sowie Episoden vor, die sich hinter den Kulissen seiner Geschichte verbergen.

Basisinformationen.
Ort: Präfektur Hyōgo, Kakogawa-shi, Hachiman-chō, Nomura 580.
Verehrte Kami (Gottheiten): Homudawake no Mikoto (auch bekannt als Hachiman Ōkami), Okinagatarashihime no Mikoto und Nakatsuhime no Mikoto.
Gründung: Der Überlieferung nach im Jahr Tenpyō Kanpō 1 (749 n. Chr.).

Die Legende vom „Riesenwildschwein“, das aus einer aussichtslosen Lage rettete.
Die tief verwurzelte Verehrung der Sōsa Yakujin Hachiman Jinja als „Kami zur Abwehr von Unglück“ hat ihren Ursprung in einer wundersamen Legende um den Helden der Nara-Zeit, Wake no Kiyomaro.

Im Jahr Jingo Keiun 3 (769 n. Chr.) war Kiyomaro auf dem Weg zum Usa Hachiman-gū, um die Ambitionen des Mönchs Dōkyō zu vereiteln, der danach trachtete, den kaiserlichen Thron an sich zu reißen. Unterwegs wurde Kiyomaro jedoch von Attentätern überfallen, die von Dōkyō ausgesandt worden waren.

Gerade als er sich in einer völlig aussichtslosen Lage befand, sprang plötzlich ein „Riesenwildschwein“ aus dem Berg, auf dem sich heute der Jinja befindet, vertrieb die Attentäter nacheinander und rettete Kiyomaros Leben. Nachdem Kiyomaro der Gefahr glücklich entkommen war, erfüllte er später seine große Mission und rettete Japan vor einer Krise.

Aus dieser Geschichte des „Wildschweins, das vor Unglück (Yaku) rettete“, wurde dieser Ort allmählich als ein Ort mit wundersamen Kräften zur Abwehr von Unglück im ganzen Land bekannt.

Die Begeisterung des „Yakuyoke Taisai“, eines der drei großen Feste von Harima.
Das jährlich am dritten Samstag und Sonntag im Februar stattfindende „Yakuyoke Taisai“ (Großes Unglücksabwendefest) – früher am 18. und 19. Februar – zählt zu den drei großen Festen von Harima. Während die Jinja-Anlage an gewöhnlichen Tagen ruhig ist, verwandelt sie sich an diesen beiden Tagen in eine andere Welt. Zahlreiche Marktstände und Pflanzenmärkte säumen den Zugangsweg und die Anlage wird von über 300.000 Besuchern gefüllt.

Dieses Fest wird auch als „Fest, das den Frühling in Harima ankündigt“ bezeichnet und ist als wichtiges Ritual zur Begrüßung der neuen Jahreszeit nach dem harten Winter tief in der Region verwurzelt.

Die Turbulenzen der Geschichte und das Geheimnis des „Hisai“.
Die Geschichte des Jinja war keineswegs ereignislos. Im Jahr Tenshō 6 (1578 n. Chr.) wurde die Jinja-Anlage im Zuge der „Schlacht von Miki“ durch die Kriegshandlungen von Hashiba Hideyoshi vollständig niedergebrannt. Doch die Macht des Glaubens war stark, und bereits zehn Jahre später, im Jahr Tenshō 16, wurde die heutige Jinja-Anlage wieder aufgebaut.

Es wird auch erzählt, dass in diesem Jinja ein besonderes Shinto-Ritual namens „Hisai“ (Geheimritual) überliefert ist. Während der Zeit des Großfestes könnten sich unter den Gebeten in der Kagura-den (Ritualhalle für sakrale Tänze) und den alten traditionellen Zeremonien mystische Momente verbergen, die den gewöhnlichen Besuchern verborgen bleiben.

Besonderheit beim Besuch: Der Mikoshi-gura mit Namako-Wand.
Im Jinja-Gelände fällt der 1925 (Taishō 14) erbaute „Mikoshi-gura“ (Schrein für tragbare Schreine) ins Auge. Er zeichnet sich durch seine wunderschöne „Namako-Wand“ aus, die einen attraktiven Schwarz-Weiß-Kontrast bietet. Seine solide Bauweise ist einen Blick wert. Im Inneren ist ein historischer Mikoshi (tragbarer Schrein) untergebracht, der 1828 (Bunsei 11) neu angefertigt wurde und dessen imposante Erscheinung beim Herbstfest bewundert werden kann.

Die Kraft des Wildschweins, das Wake no Kiyomaro rettete, und die Energie des Gebets, die über 1200 Jahre Geschichte gewebt hat.

Wenn Sie an einem Wendepunkt in Ihrem Leben stehen oder etwas zurücksetzen und einen neuen Schritt wagen möchten, warum besuchen Sie nicht den „Sōsa no Yakujin-san“? Das riesige Wildschwein könnte auch Ihr Unglück kraftvoll vertreiben.

Für weitere Informationen und Referenzen konsultieren Sie bitte verschiedene Online-Quellen wie YouTube, Wikipedia und lokale Informationsseiten über die Region Kakogawa.

Von ando