In Hamamatsu City, Präfektur Shizuoka, an diesem Ort, der einst „Iinoya“ genannt wurde, ruht die Seele eines kaiserlichen Prinzen, der trotz der stürmischen Wellen der Geschichte ein edles Leben führte. Dieses Mal erkunden wir den Charme des „Iinoya-gu“, das auch als Ort bekannt ist, der mit Ii Naotora verbunden ist, sowie die dort verborgenen Geschichten.
Grundlegende Informationen zum Iinoya-gu
Standort: 1991-1 Iinoya, Inasa-cho, Hamana-ku, Hamamatsu City, Präfektur Shizuoka
Enschreinter kami: Kaiserlicher Prinz Munenaga (Munenaga-shinnō)
Gründung: Meiji 5 (1872)
Schreinrang: Kanpei Chūsha (einer der fünfzehn Schreine der Kenmu-Restauration)
Das Iinoya-gu ist Prinz Munenaga-shinnō gewidmet, dem vierten Sohn von Kaiser Go-Daigo, der während der Zeit der Nördlichen und Südlichen Höfe als Seito Shogun (Oberbefehlshaber der Befriedung des Ostens) in den östlichen Provinzen kämpfte. Es wurde hier auf Befehl von Kaiser Meiji an dem Ort errichtet, der als letzter Ruheort des Prinzen gilt.
Legenden und Episoden: Der „Meister des Waka“ mit literarischen und kriegerischen Fähigkeiten
Prinz Munenaga-shinnō war nicht nur ein Mitglied der kaiserlichen Familie oder ein Militärbefehlshaber. Er war ein hochrangiger Mönch, der sogar als Tendai Zasu (Oberhaupt des Enryaku-ji-Tempels auf dem Berg Hiei) diente, kehrte jedoch in das weltliche Leben zurück, um auf dem Schlachtfeld zu stehen, und war darüber hinaus ein herausragender Waka-Dichter der Nördlichen und Südlichen Höfe.
– 30 Jahre des Kampfes: Prinz Munenaga-shinnō kämpfte von Iinoya aus über 30 Jahre lang im Glauben an die Wiederherstellung des Südhofs. Doch die Kriegssituation war schwierig und zwang ihn zu einem Wanderleben zwischen Shinano und Kai.
– Gefühle, die in Waka-Gedichte gelegt wurden: Er kompilierte eine private Waka-Anthologie, das „Shin’yō Wakashū“. Seine in den Wirren des Krieges verfassten Gedichte sind erfüllt von Sehnsucht nach seiner Heimat (Kyoto) und einer schmerzlichen Entschlossenheit, die Legitimität des Südhofs zu schützen.
– Tiefe Verbundenheit mit der Familie Ii: Direkt neben dem Iinoya-gu befindet sich der Ryōtan-ji, der Familientempel der Familie Ii. Die damaligen Familienoberhäupter der Ii, Ii Michimasa und Takaaki, empfingen den Prinzen in ihrer Burg und beschützten ihn unter Einsatz ihres Lebens. Es heißt, dass diese damalige Dankesschuld der Ursprung des „Loyalitätsgeistes der Familie Ii“ wurde, der sich bis zu Ii Naomasa, einem der Vier Himmelskönige der Tokugawa, und Ii Naosuke in der späten Edo-Zeit fortsetzte.
Geheimnis und Hintergrundgeschichte: Das „Kaiserliche Grab“ hinter der Haiden
Wenn Sie das Iinoya-gu besuchen, achten Sie bitte auf den Bereich hinter der Haiden (Gebetshalle). Hier befindet sich das „Kaiserliche Mausoleum von Prinz Munenaga (Munenaga-shinnō goryō)“, das von der Kaiserlichen Hofbehörde verwaltet wird.
Tatsächlich gibt es verschiedene Theorien darüber, wo der Prinz sein Ende fand, und Legenden existieren auch in den Präfekturen Nagano und Yamanashi. Doch hier in Iinoya gab es seit alter Zeit einen Ort namens „Prinzengrab (Shinnōzuka)“, den die Einheimischen über Hunderte von Jahren sorgfältig bewahrt haben. Als der Schrein in der Meiji-Zeit erbaut wurde, wurde dieser Ort offiziell als der letzte Ruheort des Prinzen anerkannt.
Darüber hinaus gibt es auf dem Schreingelände ein seltenes „Ema mit weißem Schwan“ als omamori (Glücksbringer). Dies basiert auf der Legende, dass der Prinz nach seinem Tod als weißer Schwan davonflog, und es wird gesagt, dass es den Nutzen hat, Wünsche zu erfüllen.
Pilgerinformationen: Ein Ort, der auch von „Yuru Camp△“-Fans besucht wird
Das Gebiet Inasa, in dem sich das Iinoya-gu befindet, ist auch als Wallfahrtsort für Fans des beliebten Anime „Yuru Camp△“ bekannt.
– „Yuru Camp△ SEASON2“: In der Episode (Episode 3), in der die Hauptfigur Shima Rin die Gegend um den Hamana-See zum Solocamping besucht, erscheint der angrenzende Tempel „Ryōtan-ji“. Im Anime wird der wunderschöne Garten des Ryōtan-ji dargestellt, und der Pilgerweg zum Tempel ist mit dem Iinoya-gu verbunden, sodass viele Fans beide zusammen besuchen.
– Lokale Köstlichkeiten: Der „Unagi“ (Aal), den Rin gegessen hat, und die „Shojin Ryori“ (vegetarische buddhistische Küche) des nahegelegenen Tempels „Okuyama Hōkō-ji“ sind ebenfalls Teil des Vergnügens dieser Pilgerreise.
Besuchspunkte
Das Iinoya-gu bietet das ganze Jahr über saisonale Schönheit: Kirschblüten im Frühling, Hortensien im Frühsommer und Herbstlaub im Herbst. Insbesondere beim im November stattfindenden „Reitaisai“ (jährliches Fest) werden elegante Tänze zum Gedenken an den Prinzen dargebracht.
Geschichtsinteressierte können durch den gemeinsamen Besuch mit dem benachbarten Ryōtan-ji die „Geschichte von Iinoya“ von der Zeit der Nördlichen und Südlichen Höfe über die Sengoku-Zeit bis zur späten Edo-Zeit tiefer erleben. Tauchen Sie ein in die friedliche Atmosphäre dieses Ortes, den der unglückliche kaiserliche Prinz liebte.
Weiterführende Links / Referenzen
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