Basisinformationen
– Ort: 261 Asukai-cho, Imadegawa-dori Horikawa Higashi-iru, Kamigyo-ku, Kyoto-shi, Kyoto-fu
– Enschreinte kami: Kaiser Sutoku (Sutoku Tenno), Kaiser Junnin (Junnin Tenno)
– Zugang: Ca. 8 Gehminuten vom Bahnhof Imadegawa der Kyoto Municipal Subway Karasuma Line
– Hauptsegen: Verbesserung in Ballsportarten/Sport, Gebete für den Sieg, Abwehr von Unglück
Der Ort, an den Kaiser Sutoku, einer der drei großen Rachegeister Japans, nach Kyoto zurückkehrte
Unerlässlich beim Sprechen über den Shiramine jingu ist die „Legende vom Rachegeist“, die seinen Hauptkami, Kaiser Sutoku, umgibt. Im späten Heian-Zeitalter wurde Kaiser Sutoku, der in der Hogen-Rebellion besiegt wurde, in die Provinz Sanuki (heutige Präfektur Kagawa) verbannt. Er wünschte sich eine Rückkehr in die Hauptstadt und transkribierte Sutras mit seinem eigenen Blut, doch sein Wunsch wurde nicht erfüllt. Überwältigt von Zorn soll er gestorben sein, nachdem er einen Fluch ausgesprochen hatte: „Ich werde ein großer Dämon des Landes Japan werden, Kaiser zu Bürgern und Bürger zu Kaisern machen.“
Anschließend kam es in Kyoto zu einer Reihe von Naturkatastrophen und politischen Umwälzungen, die die Menschen als „den Fluch des Kaisers Sutoku“ fürchteten. Während der Meiji-Restauration rief Kaiser Meiji, um die turbulenten Zeiten zu überstehen, den Geist des Kaisers Sutoku nach über 700 Jahren aus Sanuki nach Kyoto zurück. Dieser Shiramine jingu wurde zur Besänftigung seines Geistes errichtet.
Warum ist es der „kami des Sports“? Die Verbindung zwischen der Asukai-Familie und Kemari
Während der Schrein eine feierliche Geschichte der Verehrung eines Rachegeistes hat, wird er heute von Sportlern aus dem ganzen Land als „heiliger Ort für Ballsportarten und Sport“ besucht. Der Grund liegt in der Lage, an der dieser jinja steht.
Dies war einst das ehemalige Anwesen der Asukai-Familie, einer Familie von Hofadligen (kugyo), die Meister des Kemari (einem traditionellen japanischen Ballfußspiel) und der Waka-Poesie waren. Im Nebenschrein (sessha) „Jinusha“ auf dem Schreingelände ist „Sei Daimyojin“ eingeschreint, ein kami, den die Asukai-Familie seit Generationen als ihre Schutzgottheit verehrt hatte. Dieser kami ist der „Schutzgott des Balls“ und wird heute als kami aller Ballsportarten verehrt, einschließlich Fußball, Baseball, Basketball und Volleyball.
Als heilige Stätte für den Anime ‚Haikyuu!!‘ und andere Sportwerke
Der Shiramine jingu ist auch für Fans von Anime und Manga über Sport zu einer wichtigen heiligen Stätte geworden.
Er ist besonders dafür bekannt, viele Fans des beliebten Volleyball-Anime ‚Haikyuu!!‘ anzuziehen. Obwohl er nicht direkt in der Geschichte vorkommt, besuchen unzählige Fans den Schrein, um für eine Verbesserung im Volleyball und für Siege bei Wettkämpfen zu beten, den Erfolg der Charaktere zu wünschen oder den Sieg für ihre eigenen Vereinsaktivitäten zu geloben.
Darüber hinaus sind auf dem Schreingelände signierte Bälle, die von namhaften Top-Athleten, darunter der Japan Football Association, professionellen Baseballteams, der J.League und der Basketball-B.League, gestiftet wurden, ordentlich aufgereiht, was einen beeindruckenden Anblick bietet.
Sehenswerte Mysterien- und Insider-Spots
– „Nade Mari“ für Glückssteigerung: Am „Kemari-Denkmal“ auf dem Schreingelände befindet sich ein steinerner Ball. Es heißt, dass das Drehen dieses Balls „Ballglück“ verleiht, und da Besucher ihn ständig drehen, glänzt der Steinball immer makellos.
– Der stärkste „Tokon Mamori“: Der einzigartige „Tokon Mamori“ (Talisman des Kampfgeistes), der die immense Energie des Kaisers Sutoku in „einen unerbittlichen Siegeswillen“ verwandeln soll, ist hier erhältlich. Er ist bei Schülern, die vor entscheidenden Prüfungen stehen, und Athleten, die wichtige Wettkämpfe bestreiten, äußerst beliebt.
– Senryu-sha: Dieser Schrein auf dem Gelände beherbergt einen „Senryu“ (Verborgenen Drachen), der um 1955 plötzlich aufgetaucht sein soll. Er ist ein versteckter Kraftort, dem Segen für die Steigerung des Familienglücks und die Auflösung schlechter Beziehungen zugeschrieben wird, und viele Menschen besuchen ihn zusammen mit Gebeten für den Sieg im Sport.
Der Shiramine jingu hat eine tragische Geschichte eines Rachegeistes in eine moderne „Siegesenergie“ verwandelt. Es ist ein Ort, der nicht nur von Sportbegeisterten, sondern auch von jedem, der vor einer entscheidenden Herausforderung im Leben steht, unbedingt besucht werden sollte.
Verwandte Links und Referenzen
[1] General Incorporated Association Japan Metal Roof Association | Copper Roof Chronicle
[2] Kyoto Shiramine jingu’s preserved Kemari culture and prayers for improvement in ball sports/sports / Kyoto no Irodori, Deau Meguru. – OZmall
[3] Shiramine jingu: Sutoku-den – Omouhana
[4] Shiramine jingu – Wikipedia
[5] Shiramine jingu – Nishijin Kurashi no Bijutsukan Tomitaya
[6] Kyoto Utsukushizukan – 5 [Shiramine jinja] Revised Edition Kami of Kemari, Guardian Deity of Sports, Master of Martial Arts… | kyotoK
[7] 501 Not Implemented
[8] Kami of Kemari! Prayers for victory at Shiramine jingu, Kyoto! It is said that turning the „Nade Mari“ once grants ball luck! | Almont Hotel Kyoto [Official]
[9] Emperor Sutoku – Wikipedia
