Basisinformationen
Name: Koganeyama jinja (Koganeyama jinja) *Bekannt auch als: Kinkazan Koganeyama jinja
Standort: Kinkazan 5, Ayukawa-hama, Ishinomaki-shi, Miyagi-ken
Verehrte Gottheiten (kami): Kanayamahiko no kami, Kanayamahime no kami
Anreise: Etwa 20 bis 35 Minuten mit der regulären Fähre oder einem Wassertaxi vom Hafen Ayukawa oder Onagawa in Ishinomaki City. Die gesamte Insel ist ein heiliger Bereich (shin’iki) und eine „Insel, auf der die kami wohnen“, die nur mit dem Boot erreicht werden kann.
Die Legende der ersten Goldgewinnung Japans und die Verbindung zum Großen Buddha des Todai-ji Tempels
Die Geschichte des Koganeyama jinja reicht etwa 1300 Jahre zurück in die Tenpyo-Zeit. Im Jahr 749 n. Chr. wurde in der damaligen Provinz Mutsu (heute die Gegend um Wakuya-cho, Präfektur Miyagi) zum ersten Mal in Japan Gold entdeckt. Kaiser Shomu empfing diese Nachricht mit großer Freude. Der Grund war, dass es zu dieser Zeit an Gold für die Vergoldung des Großen Buddha im Todai-ji Tempel in Nara mangelte, dessen Bau ins Stocken geraten war.
Dank des gespendeten Goldes konnte der Große Buddha erfolgreich vollendet werden, und zur Feier dieses Ereignisses wurde auf dem Berg Kinkazan ein Schreingebäude (shaden) errichtet. Es ist ein Ort, der den „Beginn der japanischen Goldkultur“ symbolisiert.
Die Regel des „dreijährigen Pilgerns in Folge“ und das Geheimnis des finanziellen Glücks
Eine unverzichtbare Erzählung über diesen Schrein ist die sehr berühmte Legende: „Wenn man drei Jahre in Folge pilgert, wird man im Leben niemals finanzielle Schwierigkeiten haben.“
Es gibt verschiedene Theorien, warum es „drei Jahre“ sind, aber eine besagt, dass der „starke Wille“ und der „aufrichtige Glaube“, die man zeigt, indem man drei Jahre lang ununterbrochen über ein raues Meer zu einer abgelegenen Insel reist, von den kami anerkannt werden.
Auf dem Schreingelände gibt es auch einen „Zeniarai-jo“ (Waschplatz für Geld), wo angeblich weiße Schlangen, die Boten der Benzaiten, hausen. Es wird geglaubt, dass man finanzielles Glück erhält, wenn man hier gewaschenes Geld in seinem Portemonnaie aufbewahrt.
Die „Insel einer anderen Welt“, bewacht von Hirschen, den Boten der kami
Sobald man einen Fuß auf Kinkazan setzt, breitet sich dort eine „andere Welt“ aus, die vom Festland Honshu losgelöst ist. Außer Priestern (shinsoku) gibt es keine dauerhaften Bewohner auf der Insel. Stattdessen leben dort etwa 500 wilde Hirsche als „Boten der kami“ in Freiheit.
Die Hirsche sind sehr zutraulich, zeigen aber manchmal auch einen scharfen Blick, wie Wächter, die den ehrwürdigen heiligen Bereich (shin’iki) schützen. Die gesamte Insel gilt zudem als einer der „Drei Großen Heiligen Orte von Tohoku“ (Tohoku Sandai Reijo: Osorezan, Dewa Sanzan, Kinkazan) und ist auch als kraftvoller Power Spot bekannt, mit unberührtem Urwald und verstreuten riesigen Felsen.
Anime-Pilgerreise (Seichi Junrei): ‚Wake Up, Girls!‘ und ‚Shikanoko Nokonoko Nokokoshitantan‘
Der Koganeyama jinja ist auch für Anime-Fans ein besonderer Ort.
In der Idol-Anime-Serie ‚Wake Up, Girls!‘ wurde in der 10. Folge gezeigt, wie die Mitglieder Kinkazan für ein Trainingslager besuchten und am Koganeyama jinja für den Erfolg beteten und trainierten. Der Weg (sando), den sie tatsächlich gingen, und die Übernachtungsstätte (sanro shisetsu) „Horyu-den“, in der sie übernachteten, sind bei den Fans als „heilige Stätten“ (seichi) beliebt.
Da die Insel auch eine große Hirschpopulation beherbergt, hat sie in den letzten Jahren auch als Ort im Zusammenhang mit ‚Shikanoko Nokonoko Nokokoshitantan‘ Aufmerksamkeit erregt, und immer mehr Fans besuchen sie, um mit den Hirschen in Kontakt zu treten.
Hinter den Kulissen des Pilgerns: Das Geheimnis des „Okomori“ (Übernachtung), das man nur bei einem Aufenthalt erleben kann
Am Koganeyama jinja gibt es das Übernachtungserlebnis namens „Sanro“. Die Zeit, die man auf der in Stille gehüllten Insel verbringt, nachdem das letzte Schiff abgefahren ist, ist etwas Besonderes.
Nachts breitet sich ein sternklarer Himmel aus, und morgens kann man den göttlichen Sonnenaufgang (go-raiko) über dem Pazifik bestaunen. Darüber hinaus ist das „Ichiban Kito“, ein Gebet, an dem nur Übernachtungsgäste teilnehmen können, eine sehr feierliche Zeremonie, die unter dem Klang der Trommeln stattfindet. Pilger, die ernsthaft finanzielles Glück erlangen möchten, wählen nicht einen Tagesausflug, sondern dieses „Okomori“, um den kami näher zu kommen – dies gilt als die wahre Art des Pilgerns.
Weiterführende Links / Referenzen
[1] Was ist der Kinkazan Koganeyama jinja? Eine Erklärung des stärksten Ortes für finanzielles Glück und seiner Highlights – irotoridori für Jobsuche von Menschen mit Behinderung
[2] Die Insel, auf der die kami wohnen und die seit Beginn der Geschichte wacht | Michinoku GOLD Roman
[3] SHIMAOMOI | Kinkazan | Präfektur Miyagi | Hokkaido-Tohoku-Region
[4] Spirituelles und Legenden des Kinkazan sowie touristische Geheimtipps – Ranking der Geheimtipps für National- und Quasi-Nationalparks
[5] Koganeyama jinja (Ishinomaki-shi) – Wikipedia
[6] Ein Power Spot, von dem gesagt wird, dass Wünsche in Erfüllung gehen, wenn man drei Jahre in Folge pilgert!? Vorstellung des Kinkazan Koganeyama jinja in der Präfektur Miyagi! – Clublog ~Mitarbeiterblog~ | Club Tourism
[7] Der Kinkazan Koganeyama jinja: Niemals Geldsorgen im Leben!? Die Wahrheit hinter der Legende | whatever life, ein Raum für Hobbys und Vergnügen
[8] Pilgerfahrt nach Kinkazan – Es wird gesagt, dass man sein Leben lang keine Geldsorgen hat, wenn man drei Jahre in Folge pilgert – Jalan Reisebericht
[9] Der Power Spot des Kinkazan Koganeyama jinja > Fährverbindung vom Hafen Ayukawa nach Kinkazan in Betrieb
[10] Dokumentation zum Großen Erdbeben in Ostjapan 02 – Kinkazan Koganeyama jinja [Ishinomaki City, Präfektur Miyagi, Heilige Insel Michinoku] Kinkasan Koganeyama Shrine [Ishinomaki City, Miyagi Prefecture Holy Island of the Michinoku]
[11] Ein bemerkenswerter Power Spot! „Wenn man drei Jahre in Folge pilgert, wird man im Leben keine Geldsorgen haben.“ Kinkazan Koganeyama jinja in der Präfektur Miyagi | Reisen für Auslandsfreiwillige
