Kusunoki Masashiges geliebte „Wassergottheit“ – die Take Mikumari Jinja: Ein mysteriöser Ort, an dem die Seele des Schlachtschiffs Kongo ruht.

Das Takemikumari Jinja (sprich: Tatemizuwake Jinja) befindet sich in Chihayaakasaka-mura, dem einzigen Dorf in der Präfektur Osaka. Obwohl es bei den Einheimischen liebevoll als „Suibun-san“ bekannt ist, ist dieser Ort tatsächlich voller überraschender Geschichten, die die Aufmerksamkeit von Geschichts- und Anime-Fans auf sich ziehen.

Grundlegende Informationen
Standort: Suibun 357, Chihayaakasaka-mura, Minamikawachi-gun, Präfektur Osaka.
Verehrte Gottheiten: Ame no Minakanushi no Kami (zentrale Halle), Ame no Mikumari no Kami und Mizuhanome no Kami (linke Halle), Kuni no Mikumari no Kami und Seoritsuhime no Kami (rechte Halle).
Gründung: Ein alter Schrein, dessen Gründung auf das 5. Jahr der Herrschaft von Kaiser Sujin (92 v. Chr.) zurückgeht.

Landesweit einzigartiger Baustil „Mikumari-zukuri“
Bemerkenswert ist zunächst die Haupthalle, die als wichtiges Kulturgut Japans ausgewiesen ist. Sie weist eine landesweit einzigartige Struktur auf, die als „Mikumari-zukuri“ (sprich: Mikumarizukuri) bekannt ist. Dabei sind drei Hallen unterschiedlicher Bauart – die zentrale Halle im „Kasuga-zukuri“-Stil und die beiden Seitenhallen im „Nagare-zukuri“-Stil – durch einen Verbindungsflur miteinander verbunden. Obwohl sie normalerweise nicht öffentlich zugänglich ist, zeugen die filigranen Schnitzereien und die Dächer aus Zypressenrinde, die man durch die Spalten sehen kann, noch heute von der Ästhetik der Namboku-chō-Zeit.

Die Legende von Kusunoki Masashiges Kriegslist mit „Strohpuppen“
Dieser Schrein ist auch als Ujigami, also als Schutzgott, des Helden Kusunoki Masashige aus dem späten Kamakura-Zeitalter bekannt. Es gibt die berühmte Episode, dass Masashige bei der Verteidigung der Burg Akasaka gegen die Shogunatstruppen Strohpuppen mit Rüstungen bekleidete und sie als Soldaten ausgab, um den Feind zu täuschen. Im Takemikumari Jinja werden anlässlich dieser Legende „Tonglocken in Form von Strohpuppen“ als Glücksbringer zur Abwendung von Unglück und Herbeiführung von Glück ausgegeben. Viele Besucher kommen, um sich die Weisheit Masashiges, der als militärisches Genie galt, zunutze zu machen.

Ein Kultobjekt, geschnitzt von Kaiser Go-Daigo selbst?
Der Nebenschrein Nagi Jinja, der sich auf dem Schreingelände befindet, ist der älteste Schrein Japans, der Kusunoki Masashige gewidmet ist. Überraschend ist die Anekdote hinter seinem Kultobjekt: Es heißt, dass Kaiser Go-Daigo, der um Masashiges Tod im Kampf trauerte, eigenhändig eine Holzstatue von Masashige schnitzte und diese als Kultobjekt schenkte. Diese mysteriöse Legende, in der der Kaiser selbst zur Bildhauernadel greift, zeugt von dem außergewöhnlichen Vertrauen, das er in Masashige setzte.

Das Schlachtschiff „Kongō“ und die Pilgerstätte für Anime „KanColle“
Eine unerwartete historische Verbindung besteht zum Schlachtschiff „Kongō“ der ehemaligen Kaiserlich Japanischen Marine. Da das Takemikumari Jinja der Hauptschutzschrein des Berges Kongō ist, wurde ein geteilter Geist (gobunrei) dieses Schreins im Schiffsschrein der „Kongō“ verehrt. Es war angeblich üblich, dass die Besatzung, einschließlich des Kapitäns, den Schrein besuchte, um ihre Schutzgottheit des Schiffes zu ehren.

Aus dieser Verbindung heraus ist der Schrein unter Fans (den sogenannten „Admirälen“) des beliebten Anime „Kantai Collection -KanColle-“ als „heilige Stätte“ bekannt, an der sie die Ursprünge des Charakters „Kongō“ erkunden können. Es ist ein äußerst interessanter Punkt, dass die Schutzgottheit eines historischen Kriegsschiffs mit der modernen Anime-Kultur verbunden ist.

Das größte Steinskulpturenensemble in der Präfektur Osaka
Wenn man den Pilgerweg entlanggeht, fallen sofort das große Torii und die daneben stehenden Komainu (Löwenhunde) ins Auge. Diese Steinskulpturen gehören zu den größten ihrer Art in der Präfektur Osaka. Besonders beeindruckend ist die majestätische Präsenz der moosbewachsenen Komainu, die zweifellos eine kraftvolle Atmosphäre des Schutzes über dem heiligen Bereich ausstrahlen.

Von den großen Bühnen der Geschichte bis zur Welt des Anime – das Takemikumari Jinja wird über Zeit und Raum hinweg geliebt. Warum tauchen Sie nicht ein in seine tiefe Geschichte und seine Geheimnisse, inmitten der reichen Natur von Chihayaakasaka-mura?

Weiterführende Links und Referenzen
1. ABC Housing: Die Geschichte dieser Stadt. Orte mit Gottheiten Vol.1 | Die Ursprünge des Takemikumari Jinja
2. Takemikumari Jinja (Takemikumari Jinja) / Kami no Suibun no Yashiro | Minakawa Trip | Informationsseite zur Attraktivität von Osaka und Minamikawachi (Tondabayashi, Kawachinagano, Osakasayama, Habikino, Matsubara, Fujiidera, Taishi-cho, Kanan-cho, Chihayaakasaka-mura)
3. Takemikumari Jinja | Nippon Tabi Magazine
4. Takemikumari Jinja – Chiaka Portal
5. Eines der Symbole der Region geht verloren…
6. Takemikumari Jinja (Haupthalle ist wichtiges Kulturgut) / Chihayaakasaka-mura
7. Takemikumari Jinja Homepage – Ursprünge
8. Takemikumari Jinja (Takemikumari) | Danjiri Kaikan von Itaharamura
9. ABC Housing: Die Geschichte dieser Stadt. Orte mit Gottheiten Vol.1 | Takemikumari Jinja und Fürst Kusunoki Masashige

Von ando