In Maebashi, Präfektur Gunma, nahe dem Gipfel des Akagiyama, der über 1.300 Meter hoch ist, befindet sich am Ufer des Calderasees Ōno (Ono) das Akagi jinja (Ōdō Akagi jinja), dessen leuchtend zinnoberrotes Hauptgebäude ins Auge sticht. Dieser Ort, der seit alters her als Objekt des Bergschamanismus verehrt wird, birgt aufgrund seiner tiefen Geschichte zahlreiche Legenden und Mysterien, die bis in die Gegenwart reichen.
Grundlegende Informationen
Standort: Akagiyama 4-2, Fujimimachō, Maebashi, Präfektur Gunma
Verehrte kami (Gottheiten): Akagi Daimyōjin (Akagi-hime), Ōkuninushi-no-kami, Iwakutsuno-o-no-kami, Iwakutsuno-me-no-kami und andere
Segnungen: Frauenwünsche (insbesondere für Partnerschaft, sichere Geburt und Kindererziehung), Glück und Abwehr von Unglück
Legende: Akagi-hime, die zur Drachengöttin wurde, und ihr Schutz für Frauen
Der Ruf des Akagi jinja als „Kraftort, der Frauenwünsche erfüllt“, beruht auf der Legende von Akagi-hime, einer der verehrten kami.
Einst floh Akagi-hime, die Tochter des Adeligen Kōyano-be Taishō Ienari, auf den Akagiyama, nachdem ihre Stiefmutter versucht hatte, sie zu töten. Dort wurde sie vom Drachen-kami des Ōno-Sees gerettet und übernahm dessen Nachfolge als Gottheit (Akagi Daimyōjin), so wird erzählt. Aufgrund dieser Legende wird Akagi-hime als Schutzgöttin der Frauen verehrt, und es heißt, dass sich „die Wünsche von Frauen erfüllen, wenn sie zum kami des Akagi beten“.
Kampf der kami: Der Streit um das Territorium zwischen Tausendfüßler und Schlange
Auf dem Akagiyama existiert auch die Legende eines erbitterten „kami-Krieges (kami ikusa)“ mit dem Nantaisan in Nikkō, Präfektur Tochigi.
Es wird erzählt, dass der kami des Akagi sich in einen „riesigen Tausendfüßler“ und der kami des Nantaisan sich in eine „riesige Schlange“ verwandelten, um die Herrschaft über den Chūzenji-See zu kämpfen. Nach einem heftigen Kampf wurde der kami des Akagi besiegt, doch der Ort dieses Kampfes trägt bis heute den Namen „Senjōgahara“ (Kampffeld).
Mysterium: Der verborgene Tokugawa-Schatz und Gerüchte über „kami-kakushi“ (Entführung durch Geister)
Wenn man vom Akagiyama spricht, ist die „Legende vom verborgenen Tokugawa-Schatz“ untrennbar damit verbunden. Es wird vermutet, dass das Edo-Shogunat in der Bakumatsu-Zeit (späte Edo-Zeit) Kriegskassen im Akagiyama vergraben hat, in der Hoffnung auf eine Wiederbelebung. Zwischen der Meiji- und Heisei-Zeit wurden groß angelegte Ausgrabungen durchgeführt. Obwohl das Gold bisher nicht gefunden wurde, versuchen immer noch zahlreiche Fans, die im Gelände um das Akagi jinja und in alten Dokumenten versteckten Rätsel zu entschlüsseln.
Im Jahr 1998 ereignete sich zudem ein unerklärlicher Vermisstenfall, als eine Hausfrau während ihres Besuchs im jinja spurlos verschwand. Da ihre Spur inmitten zahlreicher Besucher abbrach, wird der Fall von Okkultismus- und Mystery-Fans als modernes „kami-kakushi“ (Entführung durch Geister) weitergegeben, was der ruhigen Atmosphäre des jinja eine seltsame Ehrfurcht verleiht.
Pilgerreise zu heiligen Stätten: Das Akagi jinja in Anime
Aufgrund seiner markanten Topografie ist der Akagiyama Schauplatz zahlreicher Anime und anderer Werke geworden.
‚Initial D‘
Berühmt als Heimat der „Akagi RedSuns“, angeführt von den Takahashi-Brüdern. Weniger das jinja selbst, sondern vielmehr die Passstraße, die dorthin führt, ist für Fans zu einem heiligen Ort geworden. Viele besuchen es für eine Fahrt und gleichzeitig für einen Besuch des jinja.
‚Yama no Susume‘
In diesem Werk über das Bergsteigen erscheint das Akagi jinja in einer Episode, in der die Hauptfiguren den Akagiyama besuchen. Die rote „Kitsutsuki-Brücke“ über den Ōno-See und das Gelände des jinja werden originalgetreu dargestellt, was es zu einem Muss für Fans macht.
‚Maebashi Witches‘
Auch in diesem Original-Anime, der in Maebashi spielt, werden der Akagiyama und die umliegende Landschaft dargestellt. Als lokal verwurzeltes Werk ist es zu einem neuen Zentrum für Anime-Pilgerfahrten geworden.
‚Kantai Collection -KanColle-‚
Da es der Ursprung des Schiffsnamens ist, sieht man oft Fans des Flugzeugträgers „Akagi“, die das jinja als Ursprung der im Schiff befindlichen Schreine besuchen.
Tipps für Ihren Besuch
Der Kontrast zwischen dem zinnoberroten Hauptgebäude des jinja am Seeufer und dem Kurobisun, der sich im Hintergrund erhebt, bietet das ganze Jahr über eine atemberaubende Aussicht. Besonders im Winter sind der zugefrorene Ōno-See und das schneebedeckte Hauptgebäude märchenhaft anzusehen, doch da es extrem kalt sein kann, ist warme Kleidung unbedingt erforderlich.
Das Akagi jinja, wo sich Legenden, Mysterien und die Welt des Anime kreuzen. Sobald Sie einen Fuß hineinsetzen, erwartet Sie ein mystisches Erlebnis, das Sie den Alltag vergessen lässt.
Weiterführende Links und Referenzen
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[2] YouTube
[3] 徳川埋蔵金 – Wikipedia
[4] https://www.maebashi-cvb.com/spot/8674
[5] 水面に浮かぶ雲 赤城山と姫伝説
[6] 赤城三姫伝説 | アンの小さな家とちょいスピ
[7] ねこ君の【都市伝説検証】シリーズ①【徳川埋蔵金は本当にあるのか?都市伝説を徹底検証!】 – 異世界通信社×ざっくり雑学堂
[8] シリーズ【真相の発掘】#2 赤城神社主婦失踪事件 : 気になる事件
[9] #14 徳川埋蔵金は実在するのか──消えた400万両の行方【5分で読める歴史ミステリー】|星野雅彦
