Kennen Sie den Shizu jinja in Naka-shi, Ibaraki-ken? Dieser jinja rühmt sich des hohen Schreinranges Hitachi no Kuni Ninomiya und ist seit Langem unter dem liebevollen Namen „Oshizu-san“ bekannt. Doch entgegen dieser friedlichen Bezeichnung verbirgt dieser Schrein eine beeindruckende Legende: Hier soll der „mächtigste böse kami“ besiegt worden sein, dem selbst die stärksten Kriegskami der japanischen Mythologie nicht beikommen konnten.
In diesem Artikel tauchen wir tief in die Faszination des Shizu jinja ein, von seiner Geschichte über Geheimnisse bis hin zu Pilgerinformationen, die Anime-Fans nicht verpassen sollten.
Grundlegende Informationen
Standort: Shizu 2, Naka-shi, Ibaraki-ken
Hauptkami: Takehazuchi no Mikoto
Beigestellte kami: Tajikarao no Mikoto, Takamimusubi no Mikoto, Omoikane no Mikoto
Schreinrang: Hitachi no Kuni Ninomiya, Myojin Taisha
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Die Niederlage des stärksten Kriegsgottes? Die einzige Entität, die den „Sternen kami“ besiegte
Die größte Attraktion des Shizu jinja ist die Hintergrundgeschichte des Kunyuzuri-Mythos, die sich um den Hauptkami Takehazuchi no Mikoto dreht.
Als Amaterasu Omikami versuchte, das Land zu befrieden, wurden die stärksten Kriegskami der japanischen Mythologie entsandt: Takemikazuchi no Mikoto vom Kashima Jingu und Futsunushi no Mikoto vom Katori Jingu. Sie unterwarfen fast alle kami, doch der einzige, der bis zuletzt Widerstand leistete, war der „Sternen kami“ Amatsumikaboshi (auch bekannt als Kakaseo).
Es war Takehazuchi no Mikoto, der Hauptkami des Shizu jinja, der diesen bösen kami, dem selbst die beiden mächtigsten kami nichts anhaben konnten, schließlich besänftigte oder, so wird erzählt, zu Tode trat und unterwarf. Diese Episode, die besagt, dass er, obwohl ein kami der Webkunst, eine Kraft besaß, die selbst Kriegskami übertraf, wird als verborgene „Legende der ultimativen Stärke“ des Shizu jinja weitererzählt.
Der Ursprung des Namens „Shizu“ und die verlorene antike Webkunst
Der Name des Schreins, „Shizu“, leitet sich von der Shizuori-Weberei ab, die einst in dieser Gegend betrieben wurde. Takehazuchi no Mikoto gilt als der Ahn kami der Webkunst, und dieser Ort soll auch der Geburtsort der Webkunst in Hitachi no Kuni sein.
Einst wurde das Gebiet als „Dorf Shizuri“ bezeichnet, wo wunderschöne Köpergewebe aus Hanf und Kozo-Maulbeerbaum gefertigt wurden. Die Details dieser Technik sind heute in Geheimnisse gehüllt, doch die friedliche Atmosphäre des Schreins scheint das Echo der antiken Webgeräusche bis heute widerzuspiegeln.
Der von Tokugawa Mitsukuni (Mito Komon) geliebte Schatz
Der Shizu jinja ist auch für die tiefe Verehrung bekannt, die ihm die Fürsten des Mito-Han über Generationen entgegenbrachten. Insbesondere Tokugawa Mitsukuni, bekannt als „Mito Komon“, verehrte diesen Schrein zutiefst und veranlasste den Wiederaufbau der Schreingebäude sowie die Darbringung von Schätzen.
Das heute als wichtiges Kulturgut Japans ausgewiesene „Shizu Jingu-In (Kupfersiegel)“ ist ein äußerst wertvolles Stück, das aus dem späten Nara-Zeit stammen soll. Viele alte Aufzeichnungen gingen bei einem Brand in der Tenpo-Ära verloren, doch das Überleben dieses Kupfersiegels kann als Wunder bezeichnet werden, das die tiefe Geschichte des Schreins bezeugt.
Die Legende der „Vier Füchse“ und die Bande, die die Region schützen
Im Shizu jinja ist auch eine herzerwärmende Volksgeschichte erhalten. Sie erzählt von vier Fuchsbruedern namens Gentarō, Jinjirō, Monzaburō und Shirosuke, die einst im Wald des Schreins lebten. Sie beschlossen, den Menschen Gutes zu tun und zogen in verschiedene Regionen, wo sie zu Schutz kami wurden.
Der älteste Bruder Gentarō blieb im Shizu jinja, der zweite Bruder ging zur Yonesaki-jō, der dritte zur Kasama-jō und der vierte nach Nakaminato. Noch heute sind in der Umgebung Inari jinja verstreut, die ihnen gewidmet sind, was bezeugt, dass der Shizu jinja einst das Zentrum eines regionalen Netzwerks war.
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Informationen zur Anime-Pilgerreise: Die Wurzeln eines großen Hit-Animes?
Der Shizu jinja ist auch ein Ort, den Anime-Fans nicht verpassen sollten.
1. ‚Kimi no Na wa.‘ (Regisseur Makoto Shinkai)
Dieser Ort wird von Fans als eines der Modelle oder als Wurzel der Einstellungen für den „Miyamizu jinja“ im Film angesehen. Das Elternhaus der Heldin Mitsuha betreibt seit Generationen das Handwerk der „Webkunst“, und das Motiv des „Kometen (Sternen kami)“ ist der Schlüssel der Geschichte. Diese Elemente sind stark mit der Mythologie des Shizu jinja verbunden, in der Takehazuchi no Mikoto (kami der Webkunst) den Amatsumikaboshi (Sternen kami) besiegte. Obwohl es keine offizielle Ankündigung als Modell gibt, besuchen viele Fans diesen Ort als „inoffizielle Pilgerstätte“, um seinen mythologischen Hintergrund zu erkunden.
2. ‚Noragami‘
Das Modell für „Takehazuchi“, der in der Serie erscheint, ist selbstverständlich der Hauptkami des Shizu jinja. Immer mehr Besucher kommen, um zu sehen, wo der echte kami, den sie in Anime und Manga erleben, verehrt wird.
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Der Shizu jinja wirkt auf den ersten Blick ruhig und beschaulich, doch in seinem Inneren atmen die „Kraft, die die Sterne besiegte“ und die „antike Kunstfertigkeit“. Wenn Sie Naka-shi besuchen, machen Sie unbedingt einen Abstecher in diesen mysteriösen Wald und spüren Sie die Kraft des mächtigsten kami der Webkunst.
Verwandte Links und Referenzen
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