Der „Miyoshi-san“ thront in Sapporos Geschäftsviertel! Ein Kraftort für Wettkampfglück und Geschäftserfolg – die Anziehungskraft des Miyoshi Jinja.

Grundlegende Informationen
Standort: Minami 1-jo Nishi 8-chome 17, Chuo-ku, Sapporo, Hokkaido.
Verehrte Kami: Oonamuchi no Kami, Sukunahikona no Kami, Fujiwara Miyoshi no Kami, Kotohira-gu, Tenmangu.
Anfahrt: Direkt zu Fuß von der Haltestelle „Nishi 8-chome“ der Sapporo Streetcar.

Der „Kami des Sieges“, der Sapporos Entwicklung begleitet hat

Im Herzen Sapporos, in einem von Hochhäusern und Büros gesäumten Viertel, erscheint plötzlich eine üppig grüne Oase. Das ist der Miyoshi Jinja, liebevoll bekannt als „Miyoshisan“. Es heißt, seine Ursprünge reichen bis ins Jahr Meiji 11 (1878) zurück, als Fujikichi Kimura aus der Präfektur Akita einen Ableger des Kami aus dem Taiheizan Miyoshi Jinja seiner Heimatstadt hier verehrte.

Bemerkenswert ist, dass er nach dem Hokkaido Jingu (damals Sapporo Jinja) der zweite Schrein in Sapporo war, der offiziell anerkannt wurde. Früher war er für die Anwohner so bedeutsam, dass die Grundschulen in der Stadt am Tag des Jahresfestes geschlossen blieben.

Legenden und Geheimnisse rund um „Fujiwara Miyoshi no Kami“

Fujiwara Miyoshi no Kami, einer der Hauptkami des Miyoshi Jinja, soll eine vergöttlichte historische Persönlichkeit sein. Es wird erzählt, dass er während der Muromachi-Zeit Burgherr der Burg Taihei in Akita war. Er war äußerst barmherzig und wurde als weiser Herrscher verehrt, zog jedoch den Neid anderer mächtiger Clans auf sich und wurde von seiner Burg vertrieben. Danach soll er sich auf dem Berg Taihei zurückgezogen, rigoroses Training absolviert und ein Kami geworden sein.

Dieser Kami wird als eine Persönlichkeit beschrieben, die „Ungerechtigkeit zutiefst hasst und große Stärke besitzt“. Daher genießt er immense Verehrung als Kami für „Sieg und Erfolg“ sowie „geschäftlichen Wohlstand“, der Böses bricht und Schwierigkeiten überwindet. Aus diesem Grund besuchen viele Geschäftsleute den Schrein, um zu beten, wenn sie im Beruf oder bei Wettbewerben einen letzten Kraftakt benötigen.

Hintergrundgeschichte: Der „Umzug“ des Schreins und das Geheimnis der Brandschneise

Tatsächlich befand sich der Miyoshi Jinja nicht von Anfang an an seinem heutigen Standort. Bei seiner Gründung lag er östlich des Toyohira-Flusses, zog aber bereits nach etwa einem Jahr an seinen jetzigen Platz um.

Der Grund dafür soll eine strenge Anweisung der damaligen Kaitakushi (Hokkaido-Entwicklungskommission) gewesen sein, die besagte: „Das Schreingebäude liegt zu nah an einer Hiyokechi (Brandschneise: ein Freiraum zur Verhinderung der Ausbreitung von Bränden), daher muss es abgebaut oder verlegt werden.“ Es ist überraschend, dass es damals sogar eine Einschränkung gab, die besagte: „Pilger dürfen nicht in großem Umfang zugelassen werden.“ Die Geschichte, wie der Schrein solche Widrigkeiten überwand und heute zu einem der führenden Kraftorte Sapporos wurde, könnte man als eine Episode bezeichnen, die einem „Kami des Sieges“ wahrlich würdig ist.

Anime-Pilgerreise: Als Schauplatz von ‚WORKING!!‘

Der Miyoshi Jinja ist auch als Pilgerstätte für den beliebten Anime ‚WORKING!!‘ bekannt, der in Sapporo spielt.

In Episode 9 der ersten Staffel, „Otome no Iji, Ryōke no Tashinami…“ (Der Stolz eines Mädchens, die Vorlieben einer guten Familie…), diente er als Vorbild für die Szene, in der die Charaktere zum Hatsumode (erster Schreinbesuch im neuen Jahr) kommen. Das Aussehen des von Gebäuden umgebenen Schreingeländes und die charakteristische Struktur des Schreingebäudes sind originalgetreu dargestellt, und nach der Ausstrahlung begannen viele Fans, für ihre „Seichi Junrei“ (Pilgerreise zu den Schauplätzen des Animes) den Schrein zu besuchen. Auch für Anime-Fans ist er ein unverzichtbarer Ort bei einer Sightseeing-Tour durch Sapporo.

Sapporos frühester „Anfang des Frühsommers“

Das jährliche Hauptfest (Reitaisai), das jedes Jahr am 14. und 15. Mai stattfindet, ist als das erste große Schrein-Fest des Jahres in Sapporo bekannt. Es heißt, dass der wahre Sommer in Sapporo beginnt, sobald dieses Fest vorbei ist, und der Anblick der Mikoshi (tragbaren Schreine), die durch das Geschäftsviertel ziehen, ist ein einzigartiges und malerisches Wahrzeichen Sapporos, wo Altes und Neues verschmelzen.

Wenn Sie inmitten des städtischen Trubels eine kraftvolle Atmosphäre spüren möchten, die Sie aufrecht gehen lässt. Wenn Sie sich Glück bei Wettbewerben wünschen. Dann schreiten Sie unbedingt durch das Torii von „Miyoshisan“.

Von ando