Entdecken Sie die Geheimnisse und Legenden des Kasama Inari Jinja, eines der drei großen Inari-Schreine Japans!

Basisinformationen

Name: Kasama Inari Jinja (Kasama Inari Jinja)
Standort: Kasama 1-banchi, Kasama City, Präfektur Ibaraki
Verehrter kami: Uka-no-Mitama-no-kami (Uka-no-Mitama-no-kami)
Gründung: Hakuchi 2 (651 n. Chr.)
Hauptsegenswünsche: Reiche Ernte, Geschäftserfolg, zunehmendes Glück im Finanziellen, Schutz vor Feuer (hibuse)

Das Kasama Inari Jinja in Kasama City, Präfektur Ibaraki, zählt zu den „Drei Großen Inari Jinja Japans“ (Nihon Sandai Inari), neben dem Fushimi Inari Taisha in Kyoto und dem Yutoku Inari Jinja in Saga (wobei es hier verschiedene Theorien gibt). Es ist ein berühmter Jinja. Mit über 3,5 Millionen Besuchern jährlich und der höchsten Besucherzahl während des Hatsumode (Neujahrsbesuch) in der Präfektur Ibaraki, ist es als einer der führenden Kraftorte (Power Spots) in der Kanto-Region bekannt.

Die geheimnisvolle Legende von „Kurumigashita“

Dieser Jinja ist auch unter dem Namen „Kurumigashita Inari“ bekannt. Sein Ursprung ist mit einer merkwürdigen Episode verbunden, die sich um Inoue Masakata, den Lehnsherrn des Kasama-Han während der Edo-Zeit, rankt.
Eines Sommerabends erschien ein weißhaariger alter Mann in Masakatas Traum und verkündete: „Ich bin ein Inari kami, aber ich bin beunruhigt, weil mein Schreingelände zu klein ist.“ Als Masakata erwachte, soll ein einziger Walnuss (kurumi) neben seinem Kopfkissen gelegen haben. Neugierig ließ Masakata Nachforschungen anstellen, und tatsächlich fand sich unter einem alten Walnussbaum ein kleiner Inari-Schrein (hokora). Daraufhin ließ er das Schreingebäude erweitern und widmete sich dessen eifriger Verehrung. Dies gilt als Auslöser für seine heutige Blüte.

Ein weiterer Name: „Monzaburo Inari“ und der Dank der Füchse

Das Kasama Inari wird auch „Monzaburo (Monzaburō) Inari“ genannt. Dazu gibt es eine Legende von vier Fuchsbüdern, die in Urizura lebten.
Die Geschichte besagt, dass der älteste Bruder die Flüsse, der zweite die Felder und der dritte Bruder, „Monzaburo“, die Berge von Kasama schützte, indem sie sich verteilten und die jeweiligen Gebiete fruchtbar machten. Eine andere Legende erzählt zudem eine bittersüße, aber herzerwärmende Geschichte der „Fuchs-Dankbarkeit“: Ein alter Mann, der sich als „Monzaburo“ vorstellte, erschien vor einem Lehnsherrn, der bei der Falkenjagd seinen Falken verloren hatte. Drei Tage später brachte der Alte den Falken zurück, doch daneben lag ein alter Fuchs, der seinen letzten Atemzug getan hatte…

Das Geheimnis der exquisiten Skulpturen, von denen man sagt, dass sie „sich bewegen“

Das „Gohonden“ (Hauptschrein), als Wichtiges Kulturgut Japans ausgewiesen, ist ein Meisterwerk aus komplettem Zelkovenholz (keyaki), das in der späten Edo-Zeit wiederaufgebaut wurde. Besonders hervorzuheben sind die exquisiten Schnitzereien, die von Meisterkünstlern wie Goto Nuinosuke ausgeführt wurden.
Insbesondere die Skulpturen „Drache mit drei Köpfen, der in acht Richtungen blickt“ (Santo Happo Nirami no Ryu) und „Pfau mit Tang-Löwen“ (Botan Karashishi) sind so realistisch, dass sich das Gerücht verbreitete, „die Schnitzereien erwachen nachts zum Leben und gehen zum nahegelegenen Teich, um Wasser zu trinken“. Die „Illustration des Orchideenpavillon-Treffens“ (Rantei Kyokusui no Zu) auf der Rückseite ist ein Kunstwerk, das die fortschrittliche Technik jener Zeit bis heute überliefert. Ihre Erscheinung, die je nach Blickwinkel den Ausdruck ändert, strahlt eine geheimnisvolle und beeindruckende Kraft aus.

Pilgerstätte und Zentrum der Subkultur

Das Kasama Inari Jinja ist auch für Fans von Anime und Spielen ein wichtiger Ort.

„The Idolmaster Million Live! Theater Days“: In den spielinternen Kommunikationen (Geschichten) und Kartenillustrationen erscheinen Landschaften, die dem Kasama Inari Jinja nachempfunden sind, was es zu einem Wallfahrtsort für die Produzenten (Fans) macht.

„Girls und Panzer“: Obwohl die Handlung in Oarai Town spielt, besuchen Fans oft auch diesen Touristenort in derselben Präfektur Ibaraki. Auf der Straße vor dem Schrein (Monzen-dori) finden manchmal „Garupan“-bezogene Veranstaltungen und Kooperationen statt.

„Machi Cos in Kasama“: Es finden auch große Cosplay-Veranstaltungen auf dem Schreingelände und der Monzen-dori statt, was zeigt, dass dieser traditionelle Jinja sehr offen für Subkulturen ist.

Der Genuss nach dem Besuch: „Kasama Inari Sushi“

Auf der Monzen-dori darf man das berühmte „Kasama Inari Sushi“ nicht verpassen. Anders als gewöhnliches Inari Sushi gibt es eine reiche Auswahl, darunter Sorten mit „Walnüssen“ (kurumi), die auf die Legende zurückgehen, oder solche, die mit regionalem „Soba“ gefüllt sind. Einzigartiges Inari Sushi zu genießen und dabei eine Verbindung zu den kami zu spüren, ist ebenfalls ein Höhepunkt eines Besuchs in Kasama.

Verwandte Links und Referenzen
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Von ando